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Kochfelder

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Kochinseln sind der Inbegriff einer modernen Küche. Völlig unabhängig, frei im Raum stehend und mit der Möglichkeit eines Zugriffs von allen Seiten – um nur einige wenige Vorteile einer Kochinsel zu nennen. Kommt noch ein autarkes Kochfeld hinzu, ist die Kochinsel perfekt.
Beim Kochfeld gibt es allerdings unzählige verschiedene Modelle. Angefangen von der Heizmethode über die Einbaugröße bis hin zu Einbauformen und sonstigen Techniken, wie beispielsweise abnehmbare Bediendisks, gibt es viele Faktoren, die die Auswahl des richtigen Kochfeldes schnell in eine wahre Odyssee verwandeln können. Für einen leichteren Überblick über die unterschiedlichen Modelle haben wir hier die wichtigsten Infos für Sie zusammengestellt.

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Einbauformen und Größen

Generell sind zwei Kochfeldertypen zu unterscheiden: das autarke Kochfeld und das nicht-autarke Kochfeld. Das autarke Kochfeld kann frei ohne Backofen verwendet werden, weil es über eigene Bedienelemente verfügt. Das nicht-autarke Kochfeld hingegen kann nur in Verbindung mit einem Backofen funktionieren, da es über keine eigenen Bedienelemente verfügt.

Die Standardbreite eines Kochfeldes ist um die 60 cm breit und lässt sich leicht in jede Küchenzeile integrieren. Daneben sind weitere Kochfeldgrößen wie zum Beispiel 70 cm, 80 cm oder 90 cm erhältlich. Ferner sind auch schmale Kochfelder mit einer Breite von ca. 30 bis 40 cm, die sogenannten Domino-Kochfelder, im Handel erhältlich. Kochfelder mit einer Breite von 90 cm und einer Tiefe von ca. 42 cm werden allgemein als Panoramakochfelder bezeichnet. Anstatt in zwei Reihen hintereinander sind bei einem Panoramakochfeld die Kochzonen nebeneinander großzügig platziert.

Bezüglich der Form, sind Kochfelder mit geschliffenen Kanten für ein flächenbündiges Einsetzen mit der Arbeitsplatte – ohne Ecken und Rahmen – oder Modelle umrandet mit einem schützenden Edelstahlrahmen möglich. Allgemein wird zwischen folgenden Formen unterschieden:

  • Komfort-Profil – mit einem seitlichen Facettenschliff und Metalleisten;
  • MetalTouch mit einem nach vorn abgesetztem Profil in Aluminium oder Edelstahl inkl. einer MetalTouchControl;
  • flächenbündige Kochstelle – ohne Ecken und Kanten für eine leichte Reinigung und
  • mit einem umlaufenden Rahmen.

 

Heizmethoden - Die Vor- und Nachteile

Ein gutes Kochergebnis hängt oftmals von einem guten Kochfeld ab. Jedes einzelne Kochfeld hat auch seine Vor- und Nachteile. Egal ob Sie sich für eine Induktions-, Gas-, Masse-, Ceran- oder gemischte (bspw. Gas und Ceran) Heizmethode entscheiden, auf einiges sollten Sie besonders Acht geben.

Massekochfelder sind auch als Kochplatten bekannt. Diese sind äußerst kostengünstig und stabil. Bezüglich der Energieeffizienz schneiden sie im Gegensatz zu anderen Kochfeldern nicht sehr gut ab. Das liegt an ihrer speziellen Bauart. Das Innere des Kochfeldes ist mit elektrischen Heizwendeln ausgestattet. Diese erhitzen die robusten Platten und benötigen eine gewisse Zeitspanne um dies zu bewerkstelligen. Sowohl als Vor- und als Nachteil kann die lange Wärmedauer nach Abschalten des Kochfeldes betrachtet werden. Zum einen können Sie noch die Restwärme zum weiteren Kochen benutzen. Zum anderen besteht eine erhöhte Gefahr vor Verbrennungen, da Sie aufgrund fehlender Signalleuchten nicht immer wissen, welches Feld immer noch Wärme abgibt.

Gaskochfelder sind sehr beliebt bei Profiköchen. Warum? Gaskochfelder entfalten Hitze besonders schnell aufgrund von offenen Flammen. Wird das Gaskochfeld ausgeschaltet, bleibt nur noch die Restwärme am Topf- oder Pfannenboden, wodurch weiteres Garen verhindert wird. Neben dem großen Vorteil der Schnelligkeit sind Gaskochfelder in puncto Reinigung nicht gerade benutzerfreundlich – die Bauweise ermöglicht einfach keine leichte Reinigung. Außerdem sollten Sie sowohl beim Kochen als auch beim Abschalten der Flammen niemals die Griffe des Kochgeschirrs ohne Topflappen anfassen. Die Griffe werden in der Regel mit erhitzt, was bei Unachtsamkeit schnell zu schweren Verbrennungen führen kann. Und beim Punkt Sicherheit zu bleiben: Schaden am Kochfeld oder unsachgemäße Installation können lebensgefährlich sein. Lassen Sie Gaskochfelder ausschließlich von einem geprüften Fachmann installieren und halten Sie aktuelle Sicherheitsstandards stets ein.

Ceran- und Glaskeramikkochfelder sind heutzutage die gängigsten Kochfelder. Ceran- und Keramikkochfelder verfügen über ein elegantes und schickes Design. Ihre glatten und schwarzen Kochfelder lassen sich äußerst schnell erhitzen und aufgrund der glatten Oberfläche leichter reinigen als Kochplatten oder Gaskochfelder. Dank ihrer variablen Kochzonen sind sie in der Lage, ihre hitzeerzeugende Fläche an die Größe des Kochgeschirrs anzupassen. In puncto Energieeffizienz sicherlich ein großer Pluspunkt. Für zusätzliche Sicherheit sorgen integrierte Funktionen wie Restwärmeanzeige oder Kochfeld-Sperre.

Induktionskochfelder sind die innovativsten in dieser Unterteilung und gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Ähnlich wie beim Ceran- und Keramikkochfeld ist die Reinigung besonders leicht. Aufgrund der Heizmethode kann so gut wie nichts anbrennen. Induktionskochfelder zeichnen sich durch präzise und blitzschnelle Aufheizung aus. Aufgrund der magnetischen Strahlung heizen sie erst dann, wenn Töpfe oder Pfannen auf dem Kochfeld stehen und zwar nur die Töpfe bzw. Pfannen. Es geht keine Energie an Stellen verloren, die leer stehen. Dank einer automatischen Topferkennung schaltet sich das Kochfeld sofort ab, sobald sich kein Topf mehr darauf befindet. Allerdings benötigen Induktionskochfelder spezielle Töpfe und Pfannen mit magnetischem Boden aus Stahlemaille oder Gusseisen. Nur so können Kochgeschirr und Induktionsfeld effektiv funktionieren.
Bezüglich der Einbautiefe der Induktionsfelder sollte folgendes beachtet werden: in der Regel sind große Einbautiefen für die Technik notwendig. Um zusätzlichen Platz in der Küche zu gewinnen, empfiehlt sich eine extra Schublade unter einem Induktionsfeld. Für dieses Vorhaben eignen sich vor allem flache Geräte mit einer 3 cm starken Arbeitsplatte.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Technik-Profis.de Ratgeber zu Induktionskochfeldern.

Kochmulden sind eine weitere Kochfeldart auf der Sie ebenfalls kochen, braten, schmoren und rösten können. Liebhaber der asiatischen Küche werden sich gerade an diesem Gerät erfreuen. Für die Essenszubereitung mit der Mulde sind spezielle Wokpfannen erforderlich, die in der asiatischen Küche sehr beliebt sind. Auf die Kochmulde muss ein klassischer, halbrunder Eisen-Wok gesetzt werden, damit Sie das gewünschte Kochresultat erhalten. Je nach Installation und Bedarf können Sie zwischen Gas-, Induktion- oder Elektroheizmethode wählen. Die Aufsätze lassen sich problemlos entfernen und ermöglichen so eine leichte Reinigung. Falls Sie eine Kochinsel in der Küche haben oder eine planen, sollten Sie unbedingt an die Anschlüsse denken, die gelegt werden müssen. Sowohl für Gas, als auch für Strom empfiehlt sich eine Installation von einem geprüften Fachmann erledigen zu lassen. Unsachgemäße Installationen können mitunter lebensgefährlich sein.

Zahlen und Fakten - Was darf ein Kochfeld kosten und worauf sollte man achten

Ob Funktion oder Heizmethode, Stil oder Aufstellungsmöglichkeit – ein Kochfeld bringt so viele Entscheidungen mit sich. Aber nicht jedes Kochfeld ist für jedermann geeignet. Das Induktionskochfeld beispielsweise darf aufgrund seiner Magneten von Menschen mit einem Herzschrittmacher nicht benutzt werden. Wie schon oben erwähnt, ist auch anderes Kochgeschirr für ein Induktionskochfeld erforderlich. Und das ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Haben Sie Kinder im Haushalt, empfehlen sich Kochfelder mit Kindersicherung oder automatischer Abschaltung.

Je nachdem welches Kochfeld Sie letztendlich haben möchten und welche Größe Sie benötigen, so fallen auch die Preise unterschiedlich aus. Eine einfache Kochplatte bekommen Sie schon ab 150,- €. Für ein Ceran- oder Glaskeramikkochfeld hingegen rechnen Sie mit mindestens 300,- €. Gaskochfelder sind je nach Größe bereits ab 400,- € erhältlich. Achten Sie dabei auf die zusätzlichen Kosten für die Installation durch einen Fachmann. Bei einem Induktionskochfeld sollten Sie schon etwas tiefer in die Tasche greifen. In der Regel kostet ein Induktionskochfeld zwischen 600,- und 2.000,- Euro – abhängig vom Hersteller und der Ausstattung. Eventuell brauchen Sie induktionsgeeignetes Kochgeschirr, was zusätzliche Kosten bedeutet.